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Da ich wiederholt zu Hören bekommen habe, dass der Eintrag “Schreibgeräte” viiieeel zu lang für ein Blog sei, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie sich längere Stories (deren Veröffentlichung ich mir hier nicht nehmen lasse!) Blog-gerecht, Web-2.0-kompatibel und augenfreundlich aufbereitet werden können.
Und Voilà: Das Ergebnis ist ein neuer Bereich “Stories” in der Hauptnavigation und die Nutzung des wunderschönen Tools Scripd, dem Flickr für Texte in der Web2.0-Sphäre.
Viel Spaß beim Lesen und mit einem brandneuen Text!
Update: Und weil immer noch alle jammern, gibt es die Texte nun jeweils auch als PDF.
Ein wahrlich hart umkämpftes Bild. Würde man ihm gar nicht ansehen. Und das ist die Geschichte dazu:
Mark und ich gerieten eher zufällig in “The O2″, auch bekannt als Millenium Dome in London und ich fand die Architektur überwiegend mies, jedoch zumindest partiell fotografierenswert. Insgesamt habe ich etwa 10 Mal die oben zu sehende Rolltreppe fotografiert und anschließend noch eine größere Totale erstellt. Den in diesem Augenblick auftauchenden Sicherheitsmensch, den den üblichen Hinweise auf ein Fotografierverbot abgab, mag man ja noch gewohnt sein. Umso erschütternder jedoch waren die beiden (sehr höflichen!) Menschen der Londoner Metropolitan Police, die uns auf dem Rückweg anhielten, an die Seite nahmen und angaben, man hätte uns schon eine Weile per Kamera verfolgt und sich gefragt, was wir im Schilde führen würden (Gebäude analysieren? Bombe legen? Menschen erschießen?). Daraufhin hatte ich die Bilder zu zeigen, zu erklären, welchen Zweck ich damit verfolge, meinen Ausweis zu zeigen, meine Taschen zu leeren (In diesem Moment bekam ich Panik, denn wie sollte ich das iPod-Mikrofon schlüssig erklären, das ich mit mir herumtrug?), meinen Ausweis nochmals zu zeigen, so dass meine Daten in in ein kleines Buch übertragen werden konnten, zu erklären, wo ich herkäme und wie lange ich blieben wollen würde und noch einiges weitere mehr.
Erst dann konnten wir weitergehen. Das Mikrofon wurde nicht gefunden, mein Rucksack blieb die gesamte Zeit unbeachtet am Boden stehen. Die spinnen, die Briten.
Wenigstens hat das Bild nun eine Geschichte.






