Vielleicht haben es nicht alle verfolgt: Im Umkreis dieses Blogs treibt ein Wiesel sein Unwesen. Anfangs noch eingesperrt beim Wiesel-Erziehungsberechtigten, zumeist gut versteckt, später auf großer Fahrt ins Abenteuer wurde es zuletzt bei Frau Wortkomplex gesichtet. Allerdings ist es nun überaschend in das Leben des Schreibers dieses Blogs eingefallen.
Nach den entspannenden Stunden in der Sauna und dem Sternengucken bei Frau Wortkomplex stand dem Wiesel der Sinn nach ganz anderen Dingen: Es wollte etwas Lernen über Medientechnik, Fotografie und Filmen und nahm daher an einem dubiosen B-Movie Shooting Teil. Der Blogschreiber, verantwortlich für die Technik am Set, und das Wiesel, verantwortlich für possierliches Posieren und große Katastrophen, trafen sich dabei in Hannover. Wie allerdings das Wiesel da nun wieder hingekommen ist, ist dem Blogschreiber nicht wirklich klar - eventuell ist es aus Frau Wortkomplex’s Handtasche gesprungen, als Sie am Bahnhof an einem gen Norden fahren ICE vorbeigekommen ist…
Am Set angekommen stürzte sich das Wiesel gleich auf die (teuren) Geräte. Ob wegen der Wärme, der tollen Aussichten oder weil das Wiesel eigentlich ein Filmfan ist, ist nicht bekannt:
Danach wandte sich das Wiesel dem eigentlichen Geschehen am Set zu. Es verstand nicht viel davon, was da vor der Kamera sah (deswegen auch der perplexe Blick)…
… aber bekam dann doch mit, dass der für das Weisel wesentlich interessantere Standpunkt vor der Kamera zu suchen war:
Es probierte sogar einen für das Wiesel sehr ungewöhlichen Stunt aus: Auf zwei Beinen Stehen!

Um dann einen noch besseren Überblick zu bekommen, erklomm das Wiesel schließlich noch einen der Schweinwerfer-Masten:
…womit das Unheil seinen Lauf nahm. Der Mast stürzte um, verletzte um ein Haar die Hauptdarstellerin und zerstörte das teure Eqipment vollständig. Nach diesem eklatanten Fehlverhalten, dass obendrein auch nicht von der Versicherung gedeckt wurde, verwies man das Weisel umgehend des Sets, ja des ganzen Gebäudes. Zu groß war die Gefahr, dass das Wiesel aufgrund seiner quirligen Eskapen ohne Rücksicht auf Mitlebewesen weiteres Unheil anrichtete.
(Ein Foto von dem Malheur wird aus versicherungstechnischen Gründen zurückgehalten.)
Der Blogschreiber, der dem ganzen Treiben nur am Rande zugesehen hatte, wunderte sich über das Wiesel. Kannte er es aus den Geschichten anderer Blogger nur als etwas größenwahnsinnig, ein bißchen egoistisch und verschroben, waren ihm dieses rüksichtslose und sogar gefärlich Verhalten bisher nicht aufgefallen. Ein seltsames Wiesel war das Wiesel geworden…
Es bleibt also spannend, was das Wiesel als nächstes anstellen wird und vor allem: Wo es als nächstes zuschlagen wird!










