Schon immer wollte ich zu den Fotos, die ich mache, die Geräusche in genau diesem Moment aufzeichnen. Der Plan geisterte schon lange in meinem Kopf herum, die Technik war vorhanden. Eigentlich gab es keinen Grund, bis heute zu warten (Ausrede: Vielleicht fehlte auch einfach dieses Blog?)
Heute war ich zusammen mit Mark unterwegs durch ein zumeist verregnetes London. Auf einmal befanden wir uns unter einer Kanalbrücke, über die die Tube fuhr und die ebenso viele Löcher wie Nieten hatte.
Ich habe mich sofort in die unheimliche Atmosphäre, die durch das ständige Wassertropfen und die regelmäßig fahrenden Züge auf der akustischen Seite und die melancholisch-heruntergekommene Gegend auf der visuellen Seite bestimmt wird, verliebt.
Das Sammeln des Materials, das Aufsaugen dieses Momentes hat gerade einmal sechs Minuten gedauert. Schaut es euch an:
Die Nummerierung im Titel des Beitrages lässt vermuten: Sobald sich weitere spannende Orte aufspüren lassen, geht es mit weiteren Orten weiter. Und wenn es das Netz hier zulässt, folgt in den nächsten Tagen noch eine deutlich besser aufgelöste Variante.





