Jun 14
Mich ärgert es immer, wenn Technik scheinbar einfache, logische und sinnvolle Dinge einfach nicht logisch sinnvoll auf die Reihe bekommt. Aktuelles Beispiel:
Meine Freundin ruft mich an. Da sie nur eine günstige Karte in ihrem Handy hat, die Kosten verursacht, wenn sie mich anruft, und das auch noch für mich, denn es ist meine Karte, rufe ich sie vereinbarunsgemäß zurück. Leider muss ich mich ersteinmal kurz organisieren (Musik austellen, Essen aus dem Mund nehmen, die Stimme ölen) bevor ich zurückrufe. Als ich es endlich schaffe, ist ihr Anschluß nicht erreichbar, weil, wie ich noch während meines Versuches per SMS migeteilt bekomme, erneut versucht hat, mich anzurufen. Der Moment, in dem sie anruft und ich zurück, ist technisch nicht weiter definiert. Weder ist bei uns jeweils besetzt oder es wird angeklopft, da gleichzeitig beide Handies gesucht werden (und das sogar vom gleichn Netz).
Ich warte also ein paar Sekunden, bevor ich es erneut versuche. Das tut sie allerdings auch. Klar, sie hat mittlerweile auch eine SMS bekommen, dass ich sie erfolglos versucht habe, anzurufen. Da wir beide wohl ein ähnliches Timig haben, prallen die nächsten beiden Anrufe ebenfalls wieder aufeinander.
Und so fort.
Meine Frage an die Techniker, GSM-Erfinder, Handy-Netzausrüster und verantwortliche Betreiber: Warum bekommen die Netze nicht mit, dass da offensichtlich die ganze Zeit die gleichen zwei Menschen versuchen, sich anzurufen? Kann man nicht einfach Fünfe gerade sein lassen und einfach eine Verbindung herstellen, egal wer nun was in welcher Reihenfolge gedrückt hat?
Ich verstehe immer nicht, warum wir Technik haben, wenn Sie einfache Dinge nicht auf die Reihe bekommt.
Jun 14
Silencer schrieb mir, dass das Problem nicht Freitag der 13, sondern Samstag der 14. ist. Er hat Recht:
Ich wache um 10:30 auf, viel zu spät für einen Samstag, aber als erster Tag der Woche, an dem Ausschlafen theorethisch möglich ist, ist das schon so in Ordnung (widersetzt sich jedoch meiner langen Todo-Liste, die ich im Laufe der Woche angehäuft und abzuarbeiten für Samstag vorgesehen habe). Das passiert auch an jedem anderen Samstag. Aber dann…
Beim Verlassen des Hauses fällt mir ein, dass mein primäres Fahrrad beim Spiel Deutschland gegen irgendwen auf dem Weg von der Arbeit durch eine Bierflasche fuhr und umgehend leerlüftete. An diesem Tag schaffte ich es noch bis nach Hause, heute jedoch fehlt mir die Luft zum Fahren. Mein Sekundärfahrrad hat noch etwas Luft, aber was ich verdrängt habe, ist, dass der Gel-Sattel ein Loch hat und sein Gel gern an die Hose des Fahrers schmiert.
Weiter, nach nur wenigen Metern werde ich naß, obwohl das Wetter beim Verlassen des Hauses doch ganz trocken wirkte. Regenjacke habe ich nicht mehr, seitdem ich diese bei einem Festival in Göttingen an der Uni vor einer Woche liegen ließ. Die falschen Schuhe habe ich auch angezogen.
Weiter, beim Einkaufen muss das Geld wohl schon in einem anderen Laden ausgegeben worden sein, jedenfalls ist das Portemonaie leer. Also schnell zur Bank.
Weiter, bei der Universität stellt sich die Nachfrage nach meiner vermissten Jacke (”wird aber immer alles hier abgegeben”) als erfolglos heraus. Sniff. So alt war die noch gar nicht.
Weiter, nachdem ich ich einer Bekannten erfolgreich ihr WLAN eingerichtet habe und extra auf einen guten Zeitpunkt für den nächsten Fahradabschnitt gewartet hatte, werde ich schon wieder naßgeregnet.
Weiter, keine neuen spannen den Filme in der Videothek, obwohl ich seit drei Woche nicht mehr dort war.
Samstag der 14. Beim nächsten Mal verlasse ich das Haus nicht.
Jun 06
Nachdem Silencer schon über die Fahnenträger genau jenes geschrieben hat, was ich auch so für mein Blog im Kopf hatte (nur schöner bei ihm), hier nur noch besonders trauriges Beispiel:

Dazu an dieser Stelle der Aufruf: Wo habt ihr besonders gruselige Fahnenträger gesehen? Bitte mir schicken, im Kommentar posten oder selber bloggen!
Update: Der Gewinner ist - jedenfalls bisher, und ich glaube nicht, dass das noch getoppt wird - Thelepromt!
Jun 03
Der Blogschreiber wundert sich einmal mehr, als er ein lange vernachlässigtes Postfach besucht:
Sie waren seit mehr als sechs Monaten nicht mehr in ihrer Mailbox aktiv. Da wir annehmen, dass Sie das Postfach nicht mehr nutzen, haben wir aus Sicherheitsgründen die Nachrichten aus ihrem Postfach genommen (siehe Vereinbarung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen).
Ihr Account steht Ihnen nun wieder in uneingeschränktem Leistungsumfang zur Verfügung.
Ihr [Name eines dusseligen Telefonie-Unternehmens]-Team
Toll. Ein Account mit Mails ist dann wohl bereits im Leistungsumfang eingeschränkt. Gut, dass ich diesen Service niemals ernsthaft benutzt habe und die Konkurrenz das Löschen von Mails nicht als Sicherheitsproblem ansieht.
Jun 01
…weil es der Herstellerfirma gelungen ist, ohne weitere Ankündigung ein größeres Update zu veröffentlichen, welches alle meine Anwendung in etwa in der Hälfter der Zeit starten lässt. Ersteres geschieht bei dieser Firma übrigens etwa 4-5 Mal im Jahr, was der Konkurrenzfirma nichteinmal in 7 Jahre mit ihrem vergleichbaren Produkt gelungen ist. Zweiteres wird auch von dieversen Anwendern in diversen Foren betstätigt.
Jun 01
Heute mal eine etwas leichtere Aufgabe, nachdem mein letztes Rätsel von niemandem gelöst wurde: Meine Familie war zu Besuch, dieses Wochende. Die folgenden Fotos zeigen meinen Kühlschrank, sowohl vor der Ankunft, als auch danach. Nur welches Fotos gehört zu welchem Zustand?

Ansonsten hatten wir an diesen zwei Tagen:
- Mindestens 5 Mal den Satz “Also, an deiner Wohnung könntest du aber noch einiges angenehmer | gemütlicher | praktischer | ordentlicher | endgültiger gestalten”,
- etwa 3 Mal den Versuch, sofort in dem Moment der obigen Aussage das betroffene Thema umgehend durch Umstellen | Diskutieren | Putzaktionen zu bearbeiten und aus der Welt zu schaffen,
- mindestens 4 Mal Familienmitglieder, die trotz der kurzen Strecke mit dem Auto vom Bahnhof | von ihrer Wohnung | zum Bahnhof | zu ihrer Wohnung gefahren werden mussten,
- etwa 1 Mal eine verräucherte Wohnung durch ungeübte Grillaktionen.
Aber sonst war es schön
Update: Natürlich ist der volle Kühlschrank familienbedingt.
Mai 26
Ich fahre doch recht viel Bahn (jeden Tag etwa 230 km) und interessiere mich für Grafik und Typografie.
Vor einiger Zeit fühlte ich mich doch sehr erschreckt: Die Bahn hat sich vor kurzer Zeit ein neues Logo spendiert und heisst nicht mehr Die Bahn, sondern nur noch Bahn, oder besser BAHN! ACHTUNG! Alle zur Seite! Nicht erschrecken! Tat das dann aber doch, vor allem wegen des meiner Meinung nach ziemlich üblen Aussehens dieses Logos. Sonderlich angenehm schaut es nicht aus und die Ausrichtung der Schrift scheint nicht zum roten Logo zu passen. Sehr ihr das auch so?

Vor kurzem sah das Ganze noch irgendwie besser aus. Angenehmer. Und dank der auch gerade vor einem Jahr eingeführten neuen Schrift (die ich sehr mag!) sogar irgendwie sympathisch, fast knuffig. Mein Freund, die Bahn. So kannte ich meinen Transporteur bisher.

Der Vollständigkeit halber übrigens noch die älteren Varianten - bis die neue Schrift eingeführt wurde, sah das Logo noch so aus:
(Unbestätigt, weil nicht mehr auffindbar, meine ich, dass es dereinst noch eine Variante mit dem Schriftzug “Deutsche Bahn” im gleichen Look gab. Vielleicht kann sich noch jemand genauer erinnern?)

Und erinnern wir uns nicht alle noch gern an diese Zeit:

Das Schöne ist, dass (Die) Bahn jedesmal fleißig Logos tauscht, Züge neu beklebt, Broschüren neu druckt und offensichtlich seit Jahr und Tag eine eigene Abteilung beschäftigt, die nichts weiter tut, als nach alten Inkarnationen des Logos zu fahnden um diese - rechtezeitig zum nächsten Relaunch - auszutauschen.
Mai 26
Der Blogschreiber wundert sich so manches Mal über seine Mitmenschen.

Hier (gesehen in einem Göttinger Lebensmittelmarkt) hat eine, ähem, Zukunftsforscherin ihr, öhm, Metall-Nugget verloren, dass das Ergebnis ihres, uhm, Experimentes zum Geld brechen ist.
Aha.
Wenn ich mir das so ansehe, frage ich mich, wie das tatsächlich zu verstehen ist. Wie ist das Ding entstanden? Hat die Frau ihr ganzes Geld tatsächlich so lange geröstet, bis dies zu diesem Klumpen verschmolzen ist? Oder handelt es sich bei den Begriffen Metall, Geld und Brechen vielleicht nur um Metaphern für… ja… wer weiß für was? Und was hat das eigentlich mt der Zukunft zu tun?
Ich glaube ich brauche Hilfe um das zu verstehen. Vielleicht können die Blogleser dem Blogschreiber mit ihren Ideen aushelfen?
Man beachte auch die Unterschrift der Zukunftsforscherin (im Nebenberuf übrigens Heilpraktikerin.)
Mai 21
Es handelt sich bei der netten Grafik von gestern um die Ausgabe des Programm MiniBatteryLogger, welches den Füllstand, die Leistung, die Ladezyklen und noch viele weitere Daten des MacBook-Akkus beobachtet, ausliest, hübsch darstellt, schließlich bewertet, auf Wunsch ins Netz stellt und mit den Daten vieler anderer Nutzer vergleicht. So kann man prima herausfinden, ob der eigene Akku eigentlich im Vergleich zur Allgemeinheit völlig hinüber ist oder gut erzogen wurde. Quasi Schwanzvergleich auf Basis des Notebook-Akkus.
Finde ich nett.
Mai 21
Bzw. sein Zwillingsbruder namens CMD + F1 (korrekt: CMD + dunkler, nur bei eingebauten Tastaturen). Damit wäre diese Sorge auch vom Tisch. Dank an das Apfeltalk-Forum.
Kann mir jetzt noch jemand erklären, wie man dieses Problem schlau hätte googeln können?